LÜDINGHAUSEN. Im Seegebiet stehen den Nutzern der Bürgerbuslinie B 43 Klutensee-Bad ab sofort zwei neue Haltestellen zur Verfügung: In Höhe des Hauses Nr. 33 der Straße “Am Schilfgürtel” sowie in der Mitte der Straße “Am Binsenrain” hat der Bürgerbusverein jeweils eine Haltestelle eingerichtet.

“Mit diesen neuen Haltestellen haben wir auf entsprechende Wünsche von Bewohnern des Wohngebiets reagiert”, unterstrich Vorsitzender Dr. Norbert Lütke Entrup die ständigen Bemühungen des Vereins, das Bürgerbusangebot zu verbessern. Hier die Abfahrtszeiten des Bürgerbusses an den beiden neuen Haltestellen: “Schilfgürtel”: vormittags 8.15 und 10.40 Uhr, nachmittags 14.15 und 16.42 Uhr; “Am Binsenrain”: vormittags 8.16 und 10.41 Uhr, nachmittags 14.16 und 16.43 Uhr. Die Änderungen der Linie B 43 Klutensee-Bad können der Neuauflage des Fahrplans entnommen werden. Die neuen Pläne werden ab der kommenden Woche durch Vorstandsmitglieder in den bekannten Auslagestellen – Arzt- und Physiotherapiepraxen, Krankenhaus, Apotheken, Sparkasse und Volksbanken, Pfarrheime, Fabi und andere – verteilt; sie sind auch im Bürgerbus erhältlich.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres sind auf der Linie B 43 die Haltestellen “Disselhook/Imbiss” und “Wein Stork” (an beiden Seiten des Rohrkamps) neu eingerichtet worden. Seitdem hätten sich die Fahrgastzahlen auf dieser Linie positiv entwickelt, teilt der Bürgerbusverein mit. Die bisherigen Abfahrtszeiten haben sich zwar nicht verändert, die Haltestelle “In den Gärten” musste aber wegen der neuen Routenführung durch den Schilfgürtel einige Meter vorverlegt werden. Sie befindet sich nun direkt vor dem Abzweig der Straße Seeweg/Hinterm Hagen in den Schilfgürtel.

Verhalten optimistisch schauen die Verantwortlichen des Bürgerbusvereins Lüdinghausen ins neue Jahr: Nach dem Rückgang der Fahrgastzahlen in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres zeigt die Tendenz wieder leicht aufwärts. “Diese Entwicklung bestätigt unsere Vermutung, dass die Gründe für den Fahrgastrückgang – zumindest teilweise – in den umfangreichen und langanhaltenden Straßensperrungen zu suchen sind”, erläuterte Vorsitzender Dr. Lütke Entrup in einer Pressemitteilung des Bürgerbusvereins. Wenn nach Beendigung der Bauarbeiten am ehemaligen Café Hellmann die Burgstraße wieder befahren werden kann, ist auch das letzte Hindernis für die Fahrt zur Markthaltestelle beseitigt.

Das verflossene Jahr 2017 hat für den Bürgerbusverein der Steverstadt und für seine Fahrgäste eine weitere wichtige Neuerung mit sich gebracht: Seit dem 1. Nov­ember 2017 werden Fahrkarten des Westfalen- und des NRW-Tarifs anerkannt. In den kommenden Monaten richtet sich die Aufmerksamkeit des Bürgerbusvereins auf die Neuanschaffung eines neuen Busses. Das derzeitige Fahrzeug hat im Laufe des Jahres seine “Ablaufzeit” erreicht und muss ersetzt werden. Ein Fachausschuss aus Vorstandsmitgliedern und Vertretern des Fahrdienstes sichte zur Zeit in Frage kommende Fahrzeuge und deren Angebote, teilt der Verein mit. Eines könne heute schon gesagt werden: Es wird ein so genanntes Niederflur-Fahrzeug ins Auge gefasst, das die oft in ihrer Mobilität eingeschränkten älteren Fahrgäste leichter als bisher betreten können. Klar sei aber auch, dass es wieder ein Diesel (Euronorm 6 mit Partikelfilter) werden wird. Zwar sei die Verwendung alternativer Antriebe – auch elektrisch betriebene Fahrzeuge – geprüft worden, so der Bürgerbusverein. Elektrobusse seien aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht für die Zwecke des Lüdinghauser Bürgerbusses geeignet, vor allem wegen der unzureichenden Reichweite und der Aufladedauer.

Westfälische Nachrichten, 8. Januar 2018

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