Bürger-Busse in NRW und BRD

Den Rückblick auf das Bürgerbus-Jahr 2017 möchten wir beginnen mit einigen Informationen unseres Dachverbandes „Pro Bürgerbus NRW“. Die Broschüre des Vereins „Verlässlich. Persönlich. Nah.“ lag nach 7-jähriger Pause zur Jahreshauptversammlung am 14. Oktober 2017 in Lohmar vor. Auf 91 Seiten ist wesentliches über das Bürgerbus-Leben in NRW zusammen getragen worden. Auch Lüdinghausen hat auf Seite 62 einen Beitrag geliefert, den Josef Schlierkamp mit der Überschrift „Auch mal Mädchen für alles“ geschrieben hat. Der Titel charakterisiert das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Fahrgästen und dem Fahrdienst. Zitat: Man kennt sich mit Namen und oft sind auch die persönlichen Lebensumstände der zumeist älteren Menschen bekannt, Dankesbezeugungen gibt es häufig. In der Broschüre ist aber auch zu lesen, dass in NRW mit Stand vom 1.September 2017 insgesamt 135 Bürger-Busse unterwegs sind, eine starke Entwicklung von 1985 bis heute (incl. der Pilotphase von neun Jahren). Nach der Statistik der Geschäftsführung unseres Dachverbandes sind im Jahr 2017 in NRW Bürger-Busse 5.570.000 km gefahren, also 14 Mal die Strecke zwischen Erde und Mond. 1,2 Millionen Fahrgäste sind zu ihren Zielen gebracht worden und 3.200 Fahrerinnen und Fahrer haben sich freiwillig engagiert. Das Konzept aller Bürger-Busse in NRW wird von drei Säulen getragen:

  1. Dem Bürgerbus-Verein mit den bekannten Aufgaben
  2. Der Gemeinde oder Stadt zur Sicherstellung der finanziellen Tragfähigkeit
  3. Dem betreuenden Verkehrsunternehmen als Konzessionsinhaber und Eigentümer des Fahrzeuges

Die Landesregierung trägt über Fördermittel den größten Teil der Kosten der Beschaffung des Fahrzeuges und unterstützt jeden Verein mit einem Pauschalbetrag für die Erledigung der organisatorischen Aufgaben.

Nach einer bundesweiten Betrachtung sind rund 344 Bürger-Busse zur Verbesserung der Mobilität unterwegs und es werden immer mehr. Den Spitzenplatz besetzt NRW mit 135, gefolgt von Baden-Württembergund Niedersachsen mit je 50 und Bayern mit 34 Bürgerbussen. Eine „Arbeitsgruppe Bürgerbus Bund“ soll gemeinsame Probleme lösen. Aktuelle Themen sind das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 t für das Fahrzeug und die Art der Sicherung von Rollstühlen im Bus.

Bürgerbus Lüdinghausen e.V. – Mitglieder und Fahrdienst

Die Zahl der Mitgliedschaften im Verein hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert, 73 Personen sind eingetragene Mitglieder. Davon gehören 32 dem Vorstand und dem Fahrdienst an. Neu sind aktuell Detlev Neumeister, Friedhelm Theveßen und als jüngstes Mitglied Reinhild Schulze Althoff dazu gekommen, die in wenigen Wochen den Fahrdienst aufnimmt. Aus gesundheitlichen Gründen kann Thomas Suttrup den Bürgerbus nicht mehr fahren. Wir bedanken uns für sein ehrenamtliches Engagement und begrüßen seinen Verbleib in unserer Bürgerbus-Gemeinschaft.

Fahrgastaufkommen im Jahr 2017

Das  Fahrgastaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1280 Fahrgäste, entsprechend 14,68 %, vermindert. In absoluten Zahlen wurden 2017 insgesamt 7436 Fahrgäste gezählt, im Jahr 2016 konnten 8716 Fahrgäste ermittelt werden. Damit ist die Trendlinie des Fahrgastaufkommens gebrochen. Dazu die Zahlen aus den vorliegenden sechs Jahren:  2012 (sieben Monate) 3388, 2013 – 7224, 2014 – 7078, 2015 – 8131, 2016 – 8716, 2017 – 7436 Fahrgäste. Die Ursache für den Rückgang der Fahrgastzahlen in 2017 wird in den vielen Baustellen in Lüdinghausen und Seppenrade vermutet. In allen Fällen waren Fahrplanänderungen erforderlich mit zum Teil langen Umwegen. Auch stark frequentierte Haltestellen konnten teilweise nicht angefahren werden. Die so wichtige Routine und Verlässlichkeit für die Bürgerschaft konnte nicht immer gewährleistet werden. Aktuell können die Haltestellen Marktplatz und Steverbett-Hotel noch nicht angefahren werden. Die Sperrung der Gartenstraße ist dann wohl die nächste Einschränkung.

Die Verteilung der Fahrgäste auf die einzelnen Linien zeigt, dass die B 41 Seppenrade mit 56 % des Fahrgastaufkommens nach wie vor am besten angenommen wird. Danach folgen die Linien Tüllinghoff  mit 19 %, Windmühlenberg mit 15 % und Klutensee-Bad mit 10 %. Die Zahl der Fahrgäste je Monat schwankt im Jahr 2017 zwischen 543 im Februar und 688 im Juli. Im Mittel konnten 620 Fahrgäste gezählt werden, 2016 waren es 726.

Die Anerkennung des NRW-/Westfalentarifes im Bürgerbus ab Oktober 2017 hat zu einer zusätzlichen Nutzung des Bürgerbusses durch diesen Personenkreis geführt. In den drei Monaten des Jahres 2017 haben 33 Personen das Angebot genutzt, im Januar und Februar 2018 sind es bereits 39 Fahrgäste. Flüchtlinge werden im Bürgerbus seit 2015 kostenfrei transportiert. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Frauen und kleine Kinder, so die Vorgabe der Ansprechpartnerin Frau Beckmann. In 2017 sind rund 200 Personen mit Flüchtlingsstatus im Bus gezählt worden.

Für die durchschnittliche Auslastung des Busses ist die Anzahl der Fahrgäste und die Zahl der Einsatztage entscheidend. Bei 248 Einsatztagen und 7436 Fahrgästen ergibt sich eine mittlere Fahrgastzahl von 30 je Tag und aufgeteilt auf 18 Linienfahrten ergibt sich eine durchschnittliche Besetzung des Busses von 1,6 Personen. Mit acht Fahrgastplätzen ergibt dies eine Auslastung von ca.20 % je Linie und Tag. Diese Rechnung verzerrt aber die reale Situation. Denn die Seppenrader Linie mit 4116 Fahrgästen in 2017 zeigt eine Auslastung von 35 %.

Kennziffern zum Einsatz des Bürgerbusses

In 2017 wurden durchschnittlich 30 Fahrgäste je Tag bei 248 Einsatztagen befördert. Die tägliche Fahrstrecke des Busses beträgt 178 km oder 44.312 km im Jahr. Ende Dezember 2017 lag der km-Stand bei 244.467 km. Ende Dezember 2018 werden ca. 290.000 km erreicht sein. Nach fast siebenjähriger Laufzeit des Busses ist dann die Grenze für die Ausmusterung erreicht.

Die Jahresabrechnung  und die Kostenstruktur des Bürgerbus-Betriebs  werden von RVM erstellt und liegen für 2017 noch nicht vor. Deshalb hier die Zahlen für 2016. Ausgaben von 18.267 € stehen Einnahmen von 7.703 € gegenüber, ein Defizit also von 10.564 €. Im Vergleich dazu betrug in 2015 das Defizit 3.591 €. Für die in 2017 gefahrenen 44.312 km sind 5036 l Diesel verbraucht worden mit einem Kostenansatz von 5.655 €.

Der Zuschussbedarf für den Bürgerbus-Betrieb kann nur durch das Abrechnungsverfahren bei RVM ermittelt werden. Die Betriebskosten nach RVM setzen sich wie folgt zusammen:

  1. Fahrzeugkosten Diesel, Wartung, Reparaturen
  2. Fahrzeugversicherungen
  3. Gebühren z. B für den Linienweg
  4. Beträge der Berufsgenossenschaft
  5. Sonstiges wie Prüfung Feuerlöscher, Fahrzeugmiete, Abschleppen des Fahrzeuges


Fahrdienst

Im Berichtsjahr 2017 waren 25 Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz. Bei 2 Fahrpersonalen je Tag ergeben sich 19,84 Tage durchschnittliche Einsatzhäufigkeit je Fahrpersonal und 496 Fahrpersonal-Einsätze.  Je Einsatztermin fallen sechs Stunden Zeitaufwand an. Dies ergibt eine Einsatzdauer des Fahrpersonals von 2976 Stunden oder von 119 Stunden Einsatzzeit je Fahrerin oder Fahrer. Dieser Zeitaufwand wird kostenfrei für die Bürgerschaft zur Verbesserung der Mobilität in Lüdinghausen zur Verfügung gestellt. Im Mittel erfolgen also vom Fahrdienst Einsätze an knapp 20 Tagen im Jahr. Davon gibt es aber auch Abweichungen. Am häufigsten als Fahrer im Einsatz ist Josef Große Entrup mit 34 Einsätzen gefolgt von Ewald Müller mit 29, Norbert Beuers mit 27 und Rolf Klaas mit 26 Einsätzen. Damit ergeben sich zeitliche Anforderungen von 204 bis 156 Stunden. Die regelmäßige Reinigung des Busses verdanken wir fast ausschließlich Josef Große Entrup, der diese Aufgabe immer am Freitag übernimmt. Zusätzlich kommen noch das Auftanken des Fahrzeuges und Fahrten über die Autobahn dazu, um durch eine hohe Leistungsbeanspruchung des Motors den Partikelfilter des Fahrzeuges zu reinigen. Damit sollen Rauchfahnen im Bürgerbusbetrieb möglichst vermieden werden.

Aus der personellen Betreuung des Fahrdienstes ist Folgendes zu berichten: Das Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre und ist durch Neueinstellungen weitgehend stabil geblieben. Neuzugänge sind Detlev Neumeister, Friedhelm Theveßen und Reinhild Schulze Althoff, letztere im Jahr 2018. Aus dem Fahrdienst ausgeschieden ist Thomas Suttrup. Für 2018 stehen damit 27 Fahrerinnen und Fahrer für den Bürgerbus zur Verfügung. Die jährlich anstehende Gesundheitsuntersuchung wurde am 5. Januar im Bauhaus durchgeführt. 22 Personen waren angemeldet. 20 Personen wurde der gute Gesundheitszustand bestätigt. Ein Fahrer muss sich einer Augenbehandlung unterziehen. Die amtsärztlichen Untersuchungen werden seit Jahren vom Kreis Coesfeld finanziert. Auch hierfür ist ein herzlicher Dank angebracht.

Schadensfälle mit dem Bürgerbus

  1. Am 27.01.2017 kam es um 07:10 Uhr auf der B58, Höhe Alter Berg, zu einem Auffahrunfall. Beim Unfallgegner und am Bürgerbus waren größere Schäden festzustellen. Die Reparaturkosten beliefen sich auf ca. 15.000 €. Hierbei handelt es sich um einen Haftpflichtschaden, da das zunächst gegen den Bürgerbus-Fahrer verhängte Bußgeld nach einem Widerspruchsverfahren aufgehoben wurde. Während der Reparaturarbeiten vom 27.01. bis zum 21.02.2017 musste ein Mietwagen eingesetzt werden.
  2. Am 17.10.2017 wurde auf der Lindenstraße an einem parkenden Fahrzeug VW Transporter ein Außenspiegel beschädigt.

Baustellen – eine besonderer Herausforderung in 2017

Seit September 2016 konnten die Haltestellen Markt und Steverbett-Hotel wegen der Sanierung des Marktplatzes und Neubau des Hauses Hellman sowie Sperrung der Burgstraße bis heute nicht angefahren werden. An Markttagen wurden weiterhin die Mühlenstraße und die Wolfsberger Straße für die Durchfahrt des Bürgerbusses gesperrt mit der Folge des Ausfalls weiterer Haltestellen.

Vom 10.04 bis 21.04.2017 erfolgte die Sperrung  der B 58 von und in Richtung Seppenrade. Die Umleitung erfolgte über den Wensing. Fahrplanänderungen waren erforderlich, deren Einhaltung schwierig.

Vom 12.06. bis zum 03.07.2017 musste die Haltestelle am Bahnhof wegen Umbauarbeiten der Einfahrt zum Betriebsgelände DKV verlegt werden.

Vom 07.08. bis 10.11.2017 wurde der Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Olfener Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Für die Linien B41, B42 und B43 waren Fahrplanänderungen erforderlich.

Neue Förderrichtlinien

Alle Bürgerbus-Vereine in NRW sind im Mai 2017 von den Bezirksregierungen angeschrieben worden, wie mit der neuen Förderregelung für Bürger-Busse umzugehen ist. Die Förderhöhen sind neu geregelt worden und abhängig von folgenden Kriterien:

  1. Das Kriterium „Organisationskostenförderung“ unterscheidet nach „nicht rollstuhlgerechter Bürgerbus“, „rollstuhlgerechter Bürgerbus“ und „rollstuhlgerechter Niederflur-Bürgerbus“.
  2. Die Förderhöhe unterscheidet sich nach „Erstanschaffung“ und „Folgeanschaffung“.
  3. Es wird unterschieden nach „nur Inseltarif“ und „mit Verbund-/NRW-Tarif“
  4. Es wird unterschieden nach „herkömmlicher Antrieb“ und „alternativer Antrieb“.

Für uns bedeutet die Folgebeschaffung unseres Bürgerbusses  dass wir

  1. einen rollstuhlgerechten Niederflur-Bürgerbus favorisieren
  2. es sich um eine Folgebeschaffung handelt
  3. es sich um einen Inseltarif mit Anerkennung des Verbund-/NRW-Tarifes handelt
  4. ein herkömmlicher Antrieb mit Dieselmotor bevorzugt wird

Aus diesen Kriterien ist eine Förderhöhe von 70.000 € für die Folgeschaffung des Bürgerbusses anzusetzen.

Auch bei den Bürgerbus-Vereinen hat sich eine Veränderung der Organisationspauschale ergeben und zwar um jeweils 1500 €. Dieser Betrag wird nochmals um 1000 € aufgestockt, wenn der landesweite Westfalen- und NRW-Tarif im Bürgerbus anerkannt werden. Dies ist bei uns seit 01. Oktober 2017 der Fall. Die Organisationspauschale beträgt also seit Erfüllung dieser Vorgaben 7500 €, die in zwei Raten von der Landesregierung überwiesen wird. Diese Pauschale dient der internen Vereinsarbeit und beinhaltet gleichzeitig die Anerkennung und Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeit von Fahrdienst und Vorstand. In diesem Zusammenhang sind Fachtagungen und Veranstaltungen zu nennen:

17.03.2017  6. Mitgliederversammlung im Hotel zur Post

13.05.2017  Einladung 10 Jahre Bürgerbus-Verein Wettringen

21.06.2017  Stammtisch Gaststätte zur Mühle

11.08.2017  Grillabend im Bauhaus der Burg Lüdinghausen

01.09.2017 Viertes Jahrestreffen der Bürgerbus-Vereine im Kreis Coesfeld in Coesfeld

10.09.2017  Bürgerbustag NRW in Essen

14.10.2017  Jahresversammlung Pro Bürgerbus NRW in Lohmar

26.10.2017  Stammtisch im Burghof Richter (Westfalen-Tarif)

04.11.2017  Einladung Start Bürgerbus in Haltern

03.12.2017  Jahresabschluss GOP in Münster und Abendessen im Burghof Richter

2017 haben sieben Vorstandsitzungen in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen sowie zusätzliche Gesprächs- und Informationsrunden bei RVM, mit Unternehmen und Dienstleistern sowie Abstimmungsgespräche mit der Stadtverwaltung stattgefunden.

Arbeitsgruppe Ersatzbeschaffung Bürgerbus

Der vorhandene Bürgerbus wir Ende des Jahres 6 Jahre und 7 Monate alt sein und eine Laufleistung von fast 300.000 km aufweisen. Unter diesen Voraussetzungen wird vom Land eine Folgebeschaffung gefördert. Seit dem Herbst 2017 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe aus drei Mitgliedern des Fahrdienstes und drei Mitgliedern des Vorstandes mit diesem Thema. Am 09.10.2017 wurden die Vorgehensweise und die Arbeitsverteilung besprochen. Informationen über Elektroantriebe und Gasantriebe wurden eingeholt. Am 03. Januar 2018 konnte der Arbeitsgruppe der neue Bürgerbus  in Haltern demonstriert werden, der seit November 2017 eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um einen Niederflur-Bürgerbus der Firma VDL in Büren. Dieser Bus konnte die Arbeitsgruppe überzeugen. Am 24. Januar 2018 fand dann eine Besprechung der Arbeitsgruppe mit RVM, dem VDL- Vertreter und der Stadtverwaltung statt mit dem Ergebnis, sich in der Beschaffung eines Busses auf das Angebot von VDL zu konzentrieren. Ein abgestimmtes Angebot wurde der Stadtverwaltung vorgelegt und zur Beschaffung empfohlen. Wir gehen davon aus dass in der zweiten Aprilhälfte RVM ein Beschaffungsauftrag zugestellt werden kann.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die zahlreichen Baustellen in Lüdinghausen und Seppenrade und notwendige Umleitungen erforderten eine sehr häufige Information der Öffentlichkeit, um auf Beschränkungen im Bürgerbus-Verkehr aufmerksam zu machen. Ein großer Teil der rund 20 Presseveröffentlichungen in 2017 war diesem Themenbereich geschuldet. Die Einrichtung von zwei weiteren Haltestellen im Schilfgürtel und Am Binsenrain wurde in einem besonderen Beitrag angesprochen und mit der Information über die Beschaffung eines Niederflur-Bürgerbusses verknüpft. Berichte über gesellschaftliche Veranstaltungen informierten über das Vereinsleben in Verbindung mit der Information nach der Suche nach Fahrerinnen und Fahrern für den Bürgerbus. Ein Bericht über den Lüdinghauser Bürgerbus ist im Juni 2017 erstellt worden und kann in der Schrift unseres Dachverbandes nachgelesen werden. Auch die Gelsenwasser AG thematisiert die Umsetzung der Bürgerbus-Idee in unserer Region. Im Kundenmagazin konnte ein Beitrag mit Bildmaterial aus Lüdinghausen platziert werden. Eine neue Offensive soll die Bürgerbus-Idee noch weiter stärken. Auf dem Bauernmarkt am 07.04.2018 werden sich der Bürgerbus, der Fahrdienst und der Vorstand präsentieren und für den Fahrdienst werben. Die Aufmerksamkeit für den Präsentationsstand soll  durch einen Überschlagsimulator der Verkehrswacht Lingen gefördert werden.

Abschließend noch ein Hinweis auf die Website von Bürgerbus Lüdinghausen e.V. Die Auswertung von Karola Habicht  auf die Zahl der Seitenzugriffe auf die Website  verdeutlicht, dass auch dieses Mittel zur Information für unsere Arbeit unverzichtbar ist. So sind für den Zeitraum vom 01. März 2017 bis 28. Februar 2018 insgesamt 5.248 Seitenaufrufe gezählt worden. Etwa ein Viertel der Zugriffe dient der Information über den Bürgerbus-Fahrplan.

Danksagung

Zum Schluss des Jahresberichtes möchte ich den Fahrerinnen und Fahrern des Bürgerbusses für ihr ehrenamtliches Engagement zur Verbesserung der Mobilität in Lüdinghausen sehr herzlich danken. Die Aufgabe beinhaltet ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Sicherheit im Straßenverkehr und vor allem Verständnis für ältere Menschen in Verbindung mit einem sehr hohen Maß an Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Die Kollegialität ist ebenfalls sehr stark ausgeprägt. Jeder fühlt sich nicht nur für seine Einsatzzeiten, sondern für das Unternehmen Bürgerbus verpflichtet. Alle kümmern sich um die Fahrgäste und den Bus. Sorgen sich um die Auffindung vergessener Utensilien der Fahrgäste, geben Mängel am Bus an die Werkstatt und den Vorstand weiter oder Tanken den Bus zu den festgelegten Zeiten am Mittwoch und Freitag. Eine telefonische Nachricht an die folgende Fahrerin oder den Fahrer gewährleistet den pünktlichen Einsatz des Busses sowohl in der Mittagszeit als auch früh am Morgen. Unsere Fahrgäste sind mit dem Bürgerbus zufrieden, weniger mit den Ersatzbussen. Deshalb ist die Vorfreude auf den neuen Niederflur-Bürgerbus nicht nur beim Fahrdienst, sondern auch bei den Fahrgästen zu spüren.

Den Kollegen im Vorstand danke ich für die ständig gewährte freundliche Unterstützung bei allen im Jahresverlauf anfallenden Aktivitäten und für die Unterstützung bei der Erstellung des Jahresberichtes 2017. Der Vorstand versteht sich und funktioniert wie ein Team. Die Aufgaben sind verteilt und werden souverän erledigt.

Bedanken möchte ich mich auch bei der Stadtverwaltung, Herrn Bürgermeister Richard Borgmann und Herrn Fachbereichsleiter Michael Pieper für jederzeit mögliche Gespräche, Abstimmungen und Entscheidungen. Vielleicht ist dies auch ein Indiz für die Wertschätzung der Verwaltung für den Bürgerbus-Liniendienst in Lüdinghausen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement. Bedanken möchte ich mich auch bei dem Verkehrsunternehmen RVM für das gute Miteinander bei der Umsetzung gemeinsamer Ziele.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Für den Vorstand von Bürgerbus Lüdinghausen e.V.

Dr. Norbert Lütke Entrup

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