Eine erste positive Bilanz hat der Bürgerbusverein Lüdinghausen nach dem Neustart des Fahrbetriebes am 2. Juni gezogen. Bekanntlich war der Bürgerbusverkehr in Lüdinghausen am 18. März wegen der Corona-Pandemie eingestellt worden. Zwar haben die Juni-Fahrgastzahlen (411) nicht das Ergebnis des Juni 2019 (613 Fahrgäste) erreicht, aber das ist auch nicht zu erwarten gewesen. Die Folgen des Lockdowns sind noch in vielen Lebensbereichen spürbar, so auch im Bürgerbusbetrieb.

Positiv ist vor allem, dass die umfangreichen Hygienebestimmungen nach dem Neustart von den Fahrgästen (Mund-Nasen-Maskenpflicht im Bus) vorbehaltlos akzeptiert worden sind, so dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wurde. Sollte ein Fahrgast mal seine Maske vergessen haben, konnte und kann er diese beim Fahrpersonal für einen Euro erwerben.

Aber auch fast alle Fahrerinnen und Fahrer hatten und haben sich – unter konsequenter Anwendung der Hygienemaßnahmen – bereit erklärt, ihren ehrenamtlichen Fahrdienst zu leisten. Da sie sich überwiegend im Rentenalter befinden, gehören sie der Corona-Risikogruppe an. Ihnen gilt der Dank des Bürgerbusvorstands für ihren ehrenamtlichen Einsatz während der Corona-Pandemie. Weitgehend geschützt sind Fahrpersonal und Fahrgäste im Lüdinghauser Bürgerbus durch eine Trennscheibe. Haben Fahrerinnen und Fahrer Hilfestellung beim Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zu leisten, stehen ihnen FFP2-Schutzmasken zur Verfügung. Desinfektionstücher (für Hände und Gegenstände) sind ebenfalls im Bus deponiert, außerdem steht ein Spender für Desinfektionsflüssigkeit (die Benutzung ist für Fahrgäste freiwillig) bereit. Der Bürgerbusverein Lüdinghausen hat alle bestehenden Hygiene-Schutzbestimmungen berücksichtigt und wendet sie an, um ein sicheres Mitfahren im Bürgerbus zu gewährleisten.

“Wir rechnen nun mit einem kontinuierlichen Anstieg der Fahrgastzahlen in den kommenden Monaten”, schaut Vorsitzender Dr. Norbert Lütke Entrup optimistisch nach vorn. Denn in den beiden ersten Monaten dieses Jahres sind 783 Fahrgäste im Januar und 781 im Februar gezählt worden. Der Vorstand hofft, dass sich die Zahlen bis Ende des Jahres 2020 konsolidieren werden. Und mit Blick auf das kommende Jahr rechnet der Bürgerbusverein mit einer weiteren positiven Entwicklung: Voraussichtlich Anfang des Jahres 2021 wird ein neuer Fahrplan in Kraft treten, der vor allem vormittags ein besseres Angebot bieten wird.

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