Dass sich Vereine und Organisationen einer Stadt gegenseitig unterstützen und helfen können, beweist der Bürgerbusverein Lüdinghausen in dieser Woche. Rund 15 der ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrer sowie Vorstandsmitglieder sind vom 2. bis 8. März von morgens 7 Uhr bis 22 Uhr hinterm Lenkrad oder am Steuerungstablet aktiv, um die Badmintonabteilung des SC Union 08 bei der Durchführung der “German Junior Badminton” logistisch zu unterstützen. Mit über 380 Teilnehmern aus aller Welt, vor allem aus Asien, handelt es sich um eines der größten Badmintonturniere weltweit. Die Aufgabe war für die Turnierplaner herausfordernd: Täglich zur vollen Stunde werden die jungen Sportler von ihren Quartieren in den verschiedenen Lüdinghauser Hotels (mehrere im Außenbereich) zur Trainingshalle am St.-Antdonius-Gymnasium und der Drei-Burgen-Arena an der Konrad-Adenauer-Straße gefahren. Nicht immer ist die Verständigung leicht: “Viel läuft mit Händen und Füßen”, drückt es ein Fahrer aus. Sie bemühen sich jedoch, die Wünsche der Jugendlichen möglichst zu erfüllen. Da ist Spontanität gefragt. Die Badmintonabteilung sei froh, dass der Bürgerbusverein spontan zugesagt habe, “als wir um Hilfe gebeten haben”, so Ralf Olschewski von der der Turnierorganisation.
Zuvor hatten die Verantwortlichen des Bürgerbusvereins jedoch einige organisatorische und rechtliche Hürden zu überwinden. Da es sich um einen außerordentlichen Einsatz des Busses handelt, war beim RP eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen und durch den Verkehrsträger (RVM) der Versicherungsschutz zu gewährleisten. Der reguläre Bürgerbus kann für die Sonderaktion natürlich nicht gnutzt werden. Dieser rollt wie immer auf Abruf der “normalen” Fahrgäste durch die Stadt. Zum “sportlichen Einsatz” kommt auch der Ersatzbus; lediglich am Samstag und Sonntag fährt der Normalbus die jungen Gäste aus aler Welt durch Lüdinghausen.
Nicht zuletzt war bei diesem Sondereinsatz auch die Hilfe der Bürgerbus-Buchungssoftware hilfreich. Hier bedankt sich der Bürgerbusverein Lüdinghausen beim Software-Entwicklungspartner PPS, namentlich bei Bernd Owald (Braunschweig), für die Nutzung des Programms auch für diese Sonderaufgabe.




