Bürgerbus Lüdinghausen e.V.

Mitgliederversammlung 22. März 2019

Bericht des Vorstandes über das Bürgerbus-Jahr 2018

Bürgerbus Aktivitäten des Dachverbandes in NRW

Die Bürgerbus-Vereine in NRW sind zusammengeschlossen im Dachverband „Pro Bürgerbus NRW“ mit Sitz in Krefeld. Viele organisatorische Vorarbeiten und Vereinbarungen mit dem zuständigen Landesministerium sind zwingende Voraussetzung, um die Funktionalität der Bürgerbusse sowohl in den Kommunen als auch insgesamt in NRW zu sichern. Dies gilt z.B. für die sichere Ausstattung der Busse, die Förderrichtlinien zur Beschaffung der Busse, deren Sonderausstattung z.B. für Rollstühle und nicht zuletzt für die Organisationspauschale, die den Vereinen vor Ort eine sichere Existenz durch die notwendige Vereinsarbeit ermöglicht. Die Mitteilungen des Dachverbandes umfassen seit der ersten Ausgabe jetzt 33 sog. Bürgerbus-aktuell-Mitteilungen mit für uns wichtige Themenbereiche.

Ein wichtiges Thema ist die Rollstuhlsicherung im Bus, sofern es sich um ein entsprechendes Niederflur-Fahrzeug handelt. Die neue Förderregelung seit 2017 ist darauf ausgerichtet, Bürgerbusse mit Vorrichtungen zur Beförderung von Rollstühlen anzuschaffen und einzusetzen. Ab 2022 soll der ÖPNV möglichst barrierefrei sein. Erste Voraussetzung für Rollstühle in Bürgerbussen ist, dass nur Rollstühle mitgenommen werden, die für den Transport im PKW zugelassen sind und das sowohl der Rollstuhl und als auch der Rollstuhlinsasse korrekt gesichert werden können.

Eine weitere Mitteilung des Dachverbandes beschäftigt sich mit dem ersten elektrischen Bürgerbus, der im Raum Göttingen unterwegs ist. Das Gesamtgewicht liegt unter 3,5 Tonnen, das Fahrzeug hat 135.000 € gekostet. Die 24 kwh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von 70 – 80 km, der Ersatz mit einer 40 kwh-Batterie 130 – 140 km. Die Ladestation hat ca. 12.000 € gekostet.

Weitere Berichte des Dachverbandes beziehen sich auf sieben neue Vereine für den Einsatz kommunaler Bürgerbusse. In unserer Nähe sind es die Kommunen Senden, Dülmen-Merfeld und Haltern.

Zwei Bürgerbus aktuell-Mitteilungen (32 und 33) beschäftigen sich allein mit der Datenschutzgrundverordnung, die im Mai 2018 eingeführt sein musste. Der Dachverband hat hier durchaus Hilfestellung geleistet, wie mit dem Thema in der Praxis der Bürgerbus-Vereine rechtssicher umzugehen ist. Ein Punkt, der viele Vereine interessierte ist, ob die Mitgliederliste mit den Kontaktdaten an andere Vereinsmitglieder weitergegeben werden darf. Das Oberlandesgericht Saarland hat diese Frage bejaht mit folgender Begründung:

  • Wer sich freiwillig einem Verein anschließt, tritt mit den anderen Mitgliedern in eine von allen Beteiligten gewollte Rechtsgemeinschaft ein.
  • Daraus leitet sich ab, dass jedes Mitglied dulden muss, dass anderen Mitgliedern die Kontaktaufnahme mit ihm ermöglicht wird, sofern eines der anderen Mitglieder daran ein berechtigtes Interesse hat.

Wenn allerdings die Daten z.B. im Internet veröffentlicht werden, ist das Einverständnis vorab einzuholen.

Die Webseite von Bürgerbus Lüdinghausen e.V. wurde bereits im Frühjahr 2018 hinsichtlich der Datenschutzgrundverordnung überarbeitet und mit den notwendigen Hinweisen ausgestattet.

Wie in anderen Dachverbänden auch ist mit wachsenden Mitgliederzahlen die Arbeit nicht mehr alleine ehrenamtlich zu bewältigen. Im Herbst 2018 wurde deshalb ein hautamtlicher Geschäftsführer eingestellt, der bis zum Renteneintritt als Betriebsleiter bei der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft in Gummersbach tätig war.

Bürgerbus Lüdinghausen e.V. – Mitglieder und Fahrdienst

Die Zahl der Mitglieder im Verein hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum verändert. Wir zählen jetzt 73 eingetragene Mitglieder, davon gehören nach dem Stand vom Januar 2019 zum Fahrdienst 27 Personen. Davon gehören zwei gleichzeitig dem Vorstand an, der insgesamt sechs Personen umfasst. Aus dem Fahrdienst ausgeschieden sind Karl-Heinz Leber, Hans-Peter Nyhuis und jüngst Stephan Bartsch. Neu dazugekommen sind in 2018 Reinhild Schulze Althoff, Gerd Hölscher, Herbert Blodau und Markus Gründken. Den ausgeschiedenen Mitgliedern des Fahrdienstes danken wir sehr herzlich für die langjährige ehrenamtliche Mitwirkung im Bürgerbus-Unternehmen und wünschen uns den noch möglichst langen Verbleib als Mitglieder im Bürgerbus-Verein. Den neuen Mitgliedern im Verein und im Fahrdienst wünschen wir allzeit gute Fahrt und viel Glück und Freude, aber auch die notwendige Zuversicht bei der Bewältigung der ehrenamtlichen Arbeit.

Fahrgastaufkommen im Jahr 2018

Das Fahrgastaufkommen hat sich im Vergleich zu 2017 mit 7.426 Fahrgästen um 996 Personen auf 8.432 Fahrgäste in 2018 erhöht, also um 13,4 %. Damit konnte der Rückgang in 2017 – bedingt durch zahlreiche Baustellen vor allem im Kernbereich der Stadt – kompensiert werden, aber den hohen Wert aus 2016 – 8.716 Fahrgäste – nicht erreichen. Die wichtigsten Kriterien für die Akzeptanz des Bürgerbusses durch die Bevölkerung dürften Erreichbarkeit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und der Bürgerbus selbst sein. Ausfallzeiten und die Nutzung von Ersatzfahrzeugen ohne Bürgerbus-Ausstattung sprechen sich schnell herum und mindern das Fahrgastaufkommen, da Einstiege und Ausstiege deutlich erschwert sind. Um diese Probleme zu mindern, ist der Fahrdienst natürlich besonders gefordert. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Fahrdienstes ist gerade in diesen Situationen stark in Anspruch genommen, wird von Fahrgästen sehr häufig gelobt und ist deshalb an dieser Stelle auch besonders zu erwähnen. Also ein herzliches Dankeschön an die Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbusses.

Der neue Niederflur-Bürgerbus wird sicher viele Problembereiche entschärfen, aber vielleicht auch neue Probleme auslösen. Ausfallzeiten sind nicht zu vermeiden. Deshalb ist die Bereitstellung eines realen Ersatz-Bürgerbusses im Verbund von Kommunen ein wichtiger Lösungsansatz, um den Fahrgästen immer ein adäquates Bus-Angebot anbieten zu können

Die Verteilung der Fahrgäste auf die vier Linien B41, B42, B43 und B44 zeigt die hohe Akzeptanz der Seppenrader Linie mit 4010 Fahrgästen, 2,6 % weniger als in 2017. Am gesamten Fahrgastaufkommen ist die Linie B41 mit 47 % beteiligt, entsprechend 9 % weniger als im Jahr zuvor.

Die Linie B42 Windmühlenberg zeigt in 2018 mit 1.572 Fahrgästen eine Steigerung des Fahrgastaufkommens um 45,5 % und eine Zunahme am Gesamtaufkommen von 4 % zu 2017. Besonders frequentierte Haltestellen sind Freiheit Wolfsberg, Bahnhof, Söltzer Optik, Von-Galen-Straße und der Markt für den Einstieg, für den Ausstieg sind Freiheit Wolfsberg, Söltzer Optik, Flörsel/Ascheberger Straße, St. Marien-Hospitalund der Markt von überragender Bedeutung.

Die Linie B 43 Klutensee-Bad ist mit 955 Fahrgästen oder 11 % am Gesamtaufkommen beteiligt. Die Zahl der Fahrgäste ist im Vergleich zu 2017 um 28,5 % gestiegen. Die Verteilung der Ein- und Ausstiege über die Haltstellen ist relativ gut verteilt, die weitaus meisten Gäste haben aber den Markt als Fahrziel ausgewählt, etwa 35 % der Ausstiege sind hier zu verzeichnen.

Die Linie B 44 Tüllinghof ist mit 23 % am Fahrgastaufkommen beteiligt, d.h. 1895 von 8432 Fahrgästen. Das linienabhängige Fahrgastaufkommen konnte allerdings um 26 % gesteigert werden. Bevorzugte Ausstiegs-Haltestellen sind Freiheit Wolfsberg, Bahnhof, Im Stevertal, Ackerrain, MarienCampus und St. Marien-Hospital sowie vor allem Söltzer Optik.

Im Mittel haben 702 Fahrgäste je Monat den Bürgerbus genutzt. Im Vergleich zu 2017 ein Plus von 82 Personen.

Das kostenfreie Westfalen-Ticket wurde in 2018 von insgesamt 831 Personen genutzt. Schwerbehinderte sind 1050 gezählt worden oder im Monatsmittel 88 Personen.

Für die durchschnittliche Auslastung des Busses ist die Anzahl der Fahrgäste und die Zahl der Einsatztage entscheidend. Bei 248 Einsatztagen und 8.432 Fahrgästen ergibt sich eine mittlere Fahrgastzahl von 34 Personen je Tag. Aufgeteilt auf 18 Linienfahrten je Tag ergibt sich eine durchschnittliche Besetzung des Busses mit 1,9 Personen. Mit acht Sitzplätzen ist damit eine theoretische Auslastung von 24 % je Linie und Tag festzustellen. Diese Rechnung verzerrt aber die reale Situation wegen der großen Streuung der Werte. Betrachtet man nur die Linie B 41 ergibt sich eine Auslastung des Busses von 34 %.

Kennziffern zum Einsatz des Bürgerbusses

Der Bürgerbus ist in 2018 eine Stecke von 43.706 km gefahren, also im Mittel 176 km je Tag. Dies ist eine weitgehend konstante Zahl und abhängig von den realen Einsatztagen. Ende Dezember 2018 betrug der km-Stand 288.173 km, Ende Februar 2019 sind es 294.552 km. Bis zur endgültigen vom Ministerium festgelegten Grenze von 300.000 km sind noch 32 Tage mit 176 km je Tag zu berechnen. Am 08. April dürfte die Ausnutzungsgrenze für eine Neubeschaffung erreicht sein.

Die Jahresabrechnung und die Kostenstruktur des Bürgerbus-Betriebs werden von RVM erstellt und liegen für das Jahr 2018 noch nicht vor. Deshalb die Zahlen für 2017. Ausgaben ohne Mehrwertsteuer sind in Höhe von 13.348,72 € angefallen, Einnahmen in Höhe von 6.603,12 €. Es verbleibt ein von der Kommune auszugleichender Verlust von 6.745,64 €. Dies sind etwa 5.000 € weniger als im Jahr 2017.

Die Kostenstruktur des Bürgerbusses LH – BB 512 für die Jahre 2013 bis 2018 wurden von Helmut Hugot berechnet. Danach sind Kosten für Ersatzteile (39.784,- €) für Oele (2.464,- €), Löhne in der Werkstatt (25.080,- €), also insgesamt 67.329,- €) angefallen. Nach Abzug der Kasko- und Haftpflichtversicherung verbleiben Kfz-Kosten von 34.172,- €. Dazu kommen Mietkosten und Kraftstoff für 120 Tage Nutzung eines Ersatzfahrzeuges in Höhe von 4.049,- €.

Fahrdienst

Der Fahrdienst war im Berichtsjahr mit 25 Fahrerinnen und Fahrern an 248 Tagen im Einsatz. Somit waren 496 Fahreinsätze erforderlich, bei zwei Fahrpersonalen je Tag zu je sechs Stunden. Daraus berechnet sich eine Einsatzhäufigkeit von 19,84 Tagen zu je 6 Stunden je Fahrpersonal. Also 119 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Insgesamt leistet der Fahrdienst knapp 3000 Stunden für den Betrieb des Bürgerbusses. Die Koordinierung des Einsatzes wird von Helmut Hugot in Form von Excel-Tabellen erstellt und 10 Tage vor der Monatswende dem Fahrdienst mitgeteilt. Nachträgliche Änderungen in den Einsatzterminen sind vom Fahrdienst persönlich zu regeln. Das Prinzip der tabellarischen Übersicht über die Einsatztermine hat sich bestens bewährt. An dieser Stelle wird Herrn Hugot sehr herzlich für die seit Anbeginn des Bürgerbus-Betriebs regelmäßige Erstellung des Dienstplanes gedankt. Eine weitere Sicherung des pünktlichen Bürgerbus-Einsatzes an jedem Tag ist durch ein Anruf-System gekennzeichnet. Jede aktuelle Fahrperson ruft am Ende der Dienstzeit die nachfolgende Person an, um auf den Dienstbeginn aufmerksam zu machen und auf wichtige Vorkommnisse hinzuweisen.

Der Busfahrdienst weist zu Beginn dieses Jahres 27 Fahrerinnen und Fahrer auf. Das Durchschnittsalter ist auf 70 Jahre angestiegen. Anfang Januar finden immer die ärztlichen Untersuchungen in den Räumen der VHS Lüdinghausen statt. Am 06.01.2018 haben sich 22 Personen der G25-Untersuchung unterzogen. Davon erhielten zwei Personen ein für den Bürgerbus-Fahrdienst negatives Ergebnis und mussten aus gesundheitlichen Gründen die ehrenamtliche Arbeit aufgeben. Drei Mitglieder des Fahrdienstes sind Anfang Januar 2019 ausgeschieden, im gleichen Zeitraum kamen vier neue Gesichter dazu, deren Namen bereits vorgetragen worden sind. Mit 27 Fahrerinnen und Fahrern ist eine ausreichende Besetzung gegeben, wenn alle zur Verfügung stehen. Dennoch sind ständig neue Interessierte aufzufinden oder anzusprechen, um das Fahrerteam möglichst auf ca. 30 Personen aufstocken zu können. Die ärztlichen Untersuchungen werden seit Jahren vom Kreis Coesfeld finanziert. Auch hierfür ist ein herzliches Dankeschön angebracht.

Baustellen in Lüdinghausen und Seppenrade

Baustellen erschweren den Bürgerbus-Betrieb vor allem in den Kerngebieten mit einem relativ dichten Netz von Haltestellen entlang der festgelegten Linienführung. In der Konsequenz sind Umleitungen erforderlich oder der Ausfall von Haltestellen, oft mehrere im Verlauf der Linienführung. Die Unvermeidbarkeit führt zu Irritationen der Bürgerbus-Fahrgäste, die plötzlich die Verlässlichkeit und Pünktlichkeit vermissen. Pressemitteilungen weisen auf die Umleitungen und Behinderungen sowie die Haltestellen-Ausfälle hin, werden von Fahrgästen aber oft erst verspätet wahrgenommen.

Erfreulicherweise kam es im Jahr 2018 vergleichsweise nur zu wenigen und kurzen Straßensperrungen und Umleitungen.

Die monatelange Sperrung der Haltestelle Markt wurde in der 14. Kalenderwoche aufgehoben.

Wegen des Frühlingsfestes konnten einige Haltestellen in der Innenstadt vom 20.04. bis 22.04.2018 nicht angefahren werden.

Wegen der Veranstaltung „Lüdinghausen karibisch“ mussten einige Haltestellen vom 07.06. – 10.06.2018 gesperrt werden.

Am 25.07.2018 wurde der Bahnübergang Seppenrader Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.

Wegen Umbauarbeiten konnte die Haltestelle Ostwallschule 14 Tage nicht angefahren werden.

Aufgrund des Stadtfestes am 14.09. – 16.09.2018 konnten einige Haltestellen in der Innenstadt nicht angefahren werden.

Abschließend zu diesem Thema ist noch zu berichten, dass es dem Vorstand trotz mehrjähriger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, die am stärksten frequentierte Haltestelle Freiheit Wolfsberg mit einem Wartehäuschen zum Schutz gegen Witterungsunbilden auszustatten. Auch die jüngst angebotene Errichtung in Eigenleistung des Vereins kann aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Wir werden wohl weiterhin Anträge an die Stadt stellen müssen.

Schadensfälle mit dem Bürgerbus

Erfreulicherweise ist festzustellen, dass es in 2018 zu keinem Verkehrsunfall kam. Allerdings ereignete sich im Juli 2018 innerhalb des Busses aufgrund eines notwendigen Bremsvorganges ein Zwischenfall. Eine 80jährige Dame fiel gegen die Haltestange und verletzte sich im Rippenbereich.

Arbeitsgruppe Ersatzbeschaffung Bürgerbus

Seit dem Herbst 2017 beschäftigte sich eine 6-Personen-Arbeitsgruppe aus dem Fahrdienst und dem Vorstand mit der Ersatzbeschaffung eines neuen Busses. In der Sitzung am 20.04.2018 lag das Angebot der Fa. FIBE-Bus vom 16.04.2018 vor. Die erforderlichen Ausstattungen wurden diskutiert, festgelegt durch gemeinsame Entscheidung und dem Hersteller sowie der Stadtverwaltung und RVM mitgeteilt. Nach diesem Procedere wurde der Auftrag für einen Kutsenits Niederflur-Bürgerbus erteilt. Die Auftragsbestätigung datiert vom 17.09.2018. Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung vom 27.08.2018 in Höhe von 70.000 € liegt ebenfalls. Ebenso die Zusage der Stadt für die Übernahme des restlichen Kaufpreises. Der Kreis Coesfeld gewährt ebenfalls einen Zuschuss von 5.000 €. In einem Telefonat während einer Vorstandsitzung am 28.01.2019 mit dem Kundenbetreuer Herr Varga wurde eine Einladung zur Werksbesichtigung in Murska in Slowenien ausgesprochen und die Auslieferung des Fahrzeuges für Mitte März 2019 angekündigt.

Veranstaltungen in 2018

Im Jahresverlauf fanden sechs Vorstandsitzungen in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen statt.

Die sechste Mitgliederversammlung datiert am 23. März 2018 im Hotel zur Post mit ca. 35 Teilnehmenden.

Am 09. April präsentierte sich Bürgerbus Lüdinghausen e.V. mit dem Bürgerbus auf dem Bauernmarkt

Am 07. Juni 2018 folge der Stammtisch in der Gaststätte zur Mühle mit 23 Teilnehmenden. Themen waren die Datenschutz-Grundverordnung und die Ersatzbeschaffung eines Bürgerbusses

Der jährliche Ausflug fand am 11.08.2018 nach Papenburg statt. Nach der Stadtbesichtigung und dem Mittagsbüfett folgte die Besichtigung der Meyer-Werft. 48 Personen haben teilgenommen.

Das 10jährige Bestehen des Bürgerbus-Vereines Baumberge-Nottuln wurde am 25. August 2018 gefeiert. Vier Teilnehmende aus Lüdinghausen waren dabei.

Am 07.09.2018 fand das Jahrestreffen der Bürgerbus-Vereine im Kreis Coesfeld statt. Aus Lüdinghausen haben Lütke Entrup und Schlierkamp teilgenommen.

Die Jahresversammlung unseres Dachverbandes „Pro Bürgerbus NRW“ fand am 06.10.2018 in Wipperfürth mit ca. 250 Teilnehmenden statt. Aus Lüdinghausen waren Hugot und Lütke Entrup dabei.

Die Jahresabschlussveranstaltung am 01.12.2018 begann mit einem Treffen in der Burg Vischering und einer Führung durch die modernisierte Burg. Nach dem Umtrunk im Café Reitstall folgten ein Spaziergang durch den Stadtpark und das Abendessen im Hotel zur Post mit 46 Teilnehmenden.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Einbruch der Fahrgastzahlen im Jahr 2017 motivierte den Bürgerbus-Verein beim Bauernmarkt am 07. April 2018 zu einer Öffentlichkeitsoffensive. Der Bürgerbus sollte nach den zahlreichen Beschränkungen in der Innenstadt wieder stärker in den Focus der Öffentlichkeit gerückt werden. Weiterhin sollte die Gelegenheit genutzt werden zusätzlich Fahrerinnen und Fahrer zu gewinnen.

Die Wiedereröffnung des Marktplatzes mit der Bürgerbus-Haltestelle Markt diente als Aufhänger. Werbewirksam präsentierte sich der Verein auf dem Neuen Markt. Dazu wurden im Vorfeld neue Flyer zur Werbung für den Fahrdienst erarbeitet und gedruckt. Von größerer Bedeutung ist aber die persönliche Ansprache zur Werbung für den Fahrdienst. So wurden Informationen zum Fahrplan wie Verbindungsprobleme weitergegeben und Einzelheiten zum Einsatz als ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer besprochen.

Als Blickfang unserer Präsentation auf dem Neuen Markt vor der Volksbank diente neben dem Bürgerbus auch der Überschlagsimulator der Verkehrswacht Lingen.

Durch ihren täglichen Kontakt im Bus mit den Fahrgästen sind die Mitglieder des Fahrdienstes die wichtigsten Multiplikatoren für die Akzeptanz des Bürgerbusses. Ihnen zu danken ist deshalb ein wichtiger Aspekt unserer Öffentlichkeitsarbeit. Zwölf Berichte und Info-Meldungen sind in der örtlichen Presse veröffentlicht worden. So wurden die Leser z.B. über die Verpflichtung von vier Fahrerinnen und Fahrern während der Jahresabschlussveranstaltung und über die erfreuliche Steigerung der Fahrgastzahlen in 2018 informiert. Auch die Nachricht, dass der 50.000 Fahrgast im Bürgerbus begrüßt werden konnte, erfuhr die Öffentlichkeit durch eine Pressemitteilung.

Auch die Webseite ist ein Weg für die Öffentlichkeitsarbeit. Informationen und Ereignisse werden dort in Wort und Bild aufbereitet. Aber auch Äußerungen Dritter zum Thema Bürgerbus werden aufgegriffen. So ist der positive Beitrag von „Stritzken“ zum Bürgerbus in der Lüdinghauser Zeitung und auf der Webseite nachzulesen. Im Zeitabschnitt von März 2018 bis Februar 2019 sind über die Monatswerte gerechnet insgesamt 27.200 Besuche auf der Webseite registriert worden.

Danksagung

Zum Schluss des Jahresberichtes des Vorstandes möchte ich den Fahrerinnen und Fahrern des Bürgerbusses für ihr ehrenamtliches Engagement sehr herzlich danken und in diesen Dank auch den Vorstand einbeziehen. Das Ehrenamt zeichnet sich durch Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Verständnis für ältere Menschen, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus. Jeder fühlt sich verantwortlich für das Unternehmen Bürgerbus. Unsere Fahrgäste sind mit dem Bürgerbus zufrieden und froh, dass es sowas gibt. Die Zufriedenheit gilt weniger den Ersatzbussen. Deshalb ist die Vorfreude auf den neuen Niederflur-Bürgerbus nicht nur beim Fahrdienst, sondern auch bei den Fahrgästen zu spüren. Wenn dann auch noch ein realer Ersatzbürgerbus für Notfälle zur Verfügung steht, dürften die Anforderungen komplett erfüllt sein.

Den Kollegen im Vorstand danke ich für die Unterstützung bei der Anfertigung des Jahresberichtes. Alle haben Teilberichte aus ihren Aufgabengebieten dazu getan. Der Vorstand versteht sich und funktioniert wie ein gut eingespieltes Team.

Bedanken möchten wir uns auch bei der Stadtverwaltung, Herrn Bürgermeister Richard Borgmann und Herrn Fachbereichsleiter Michael Pieper für jederzeit gewährte Unterstützung und Hilfe. Dies ist sicherlich auch ein Indiz für die Wertschätzung für den Bürgerbus-Liniendienst und das vielfältige ehrenamtliche Engagement. Der Dank gilt auch dem Verkehrsunternehmen RVM für das gute Miteinander bei der Umsetzung gemeinsamer Ziele.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Für den Vorstand von Bürgerbus Lüdinghausen e.V.

Dr. Norbert Lütke Entrup/Vorsitzender

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